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Termine 2017

Gesundheitstelefon

8.11.2017

Frühkindliche Reflexe integrieren

Kleinkinder reagieren mit Anzeichen von Angst und Stress auf plötzliche Geräusche, laute Stimmen, Lichteinfall oder Lagewechsel. Das ist ganz normal und in der Regel werden diese Reflexe mit der Zeit, ohne dass dies bewusst geschieht, gehemmt, höhere Hirnfunktionen integrieren sie. Doch nicht bei allen Menschen vollzieht sich diese Reifung vollständig. Es ist sogar möglich, dass die frühkindlichen Reflexe zurückkehren, beispielsweise nach Operationen oder dem Tragen einer Zahnspange. Der Verbleib oder die Rückkehr dieser Reflexe hat Auswirkungen auf die Grob- und Feinmotorik, die sensorische Wahrnehmung sowie das Lern- und Ausdrucksvermögen. Zudem wird viel Energie gebunden, um den entstandenen Stress zu kompensieren.

 

Die Tanz- und Physiotherapeutin Monika Blumenschein mit Zusatzqualifikation in Laban-Bartenieff Bewegungsstudien (CLMA) arbeitet in ihrer Praxis und in einer psychosomatischen Klinik mit der Methode von Bartenieff Fundamentals. Diese Methode beruht auf der Beobachtung von Atem- und Bewegungsmustern, die wir in unserer frühkindlichen Phase normalerweise unbewusst und in einer bestimmten Abfolge aufeinander aufbauend absolvieren. Sind noch frühkindliche Reflexe vorhanden, was in einem Test festgestellt werden kann, helfen gezielte regelmäßige Übungen, diese Reflexe zu integrieren. Koordination und Konzentration verbessern sich – und betroffene Kinder und Erwachsene können ihr eigenes Potenzial endlich besser ausschöpfen.

 

Beim nächsten Termin des Gesundheitstelefons von fokus O. am Mittwoch, 8. November, zwischen 18 Uhr und 20 Uhr, informiert die erfahrene Therapeutin Monika Blumenschein unter der gewohnten Telefonnummer 06171 / 631884 Anrufer über Therapiemöglichkeiten beim Verharren frühkindlicher Reflexe.



22. November

Wenn häusliche Pflege nicht mehr möglich ist

Ein Hospiz gilt vielen Angehörigen von Pflegebedürftigen noch immer nicht als letzter, sondern als allerletzter Ausweg, weil sie mit Schuldgefühlen kämpfen und sich nur schwer eingestehen können, dass sie die Pflege nicht mehr leisten können. Doch ein Hospiz ist nicht nur ein Ort, um aus dem Leben zu gehen, sondern auch einer, wo Leben, Liebe und Freude herrschen. Das Hospiz St. Barbara, das 2012 in Oberursel seine Arbeit aufgenommen hat, bietet beste Voraussetzungen für den letzten gemeinsamen Weg.

Der Personalschlüssel ist außergewöhnlich gut, die zwölf Zimmer verfügen neben behindertengerechten Bädern auch über individuelle Gestaltungsmöglichkeiten – der Lieblingssessel beispielsweise kann gern mitgenommen werden. Am Rande des Maasgrund mitten in der Natur gelegen hat jedes Zimmer eine ebenerdige Terrasse. Zuwendung und Individualität haben Priorität in St. Barbara, und diese Zuwendung gilt neben den Patienten auch den Angehörigen, die sogar im Hospiz übernachten können. Ein Andachtsraum kann genutzt werden, der vertraute Hausarzt oder die bekannte Physiotherapeutin sind willkommen.

Über die Einrichtung und die Bedingungen für die Aufnahme in das Hospiz informiert Astrid Piesker, Leiterin des Hospizes St. Barbara, beim nächsten Termin des Gesundheitstelefons von fokus O. Sie hat das Projekt von Anfang an begleitet und kennt die Nöte, aber auch die Hoffnungen der Kranken und ihrer Angehörigen.

Das Gesundheitstelefon ist geschaltet am Mittwoch, 22. November, zwischen 18.00 und 20.00 Uhr, wie immer unter der Telefonnummer 06171 / 631884.

 

 

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